Kamillentee Wirkung: Was steckt dahinter?
Kamillentee Wirkung ist seit Jahrhunderten bekannt: Die Echte Kamille gilt als eines der meistgenutzten Heilkräuter in Deutschland. Ihre entzündungshemmenden, krampflösenden und leicht beruhigenden Eigenschaften verdankt sie Wirkstoffen wie Bisabolol, Chamazulen und Apigenin. Die Europäische Arzneimittelagentur (EMA) hat Kamillenblüten als traditionelles pflanzliches Arzneimittel anerkannt. Dieser Artikel erklärt, wie Kamillentee im Körper wirkt, bei welchen Beschwerden er helfen kann, was die Wissenschaft dazu sagt und worauf bei Anwendung und Sicherheit zu achten ist.
Zusammenfassung: Kamillentee wirkt entzündungshemmend, krampflösend und leicht beruhigend, vor allem durch die Pflanzenstoffe Bisabolol, Chamazulen und Apigenin, und ist von der EMA als traditionelles pflanzliches Arzneimittel anerkannt.
- Die Wirkstoffe Bisabolol, Chamazulen und Apigenin sind für die entzündungshemmenden und krampflösenden Eigenschaften der Kamille verantwortlich.
- Die EMA-HMPC-Monografie erkennt Kamille traditionell bei leichten Magen-Darm-Beschwerden, Reizungen der Mundschleimhaut und leichten Atemwegserkrankungen an.
- Studiendaten beziehen sich meist auf standardisierte Extrakte, nicht auf einfachen Teeaufguss, weshalb Wirksamkeitsaussagen nur eingeschränkt übertragbar sind.
- Personen mit einer Allergie gegen Korbblütler (Asteraceae) sollten Kamillenzubereitungen meiden, da Kreuzreaktionen möglich sind.
- Bei gleichzeitiger Einnahme von Antikoagulanzien wie Warfarin ist ärztliche Rücksprache empfohlen, da Wechselwirkungen nicht ausgeschlossen werden können.
- Bei anhaltenden oder starken Beschwerden ist eine ärztliche Abklärung notwendig; Kamille eignet sich nur für leichte, vorübergehende Symptome.
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Wie wirkt Kamillentee im Körper?
Kamillentee wirkt durch entzündungshemmende, krampflösende und leicht beruhigende Pflanzenstoffe wie Bisabolol, Chamazulen und Apigenin. Die klinische Relevanz dieser Wirkungen für den einfachen Teeaufguss beim Menschen ist begrenzt belegt.
Kamillentee wirkt im Körper vor allem durch entzündungshemmende, krampflösende und leicht beruhigende Eigenschaften, die auf verschiedene Pflanzenstoffe der Echten Kamille (Matricaria chamomilla) zurückzuführen sind. Zu den wichtigsten Inhaltsstoffen zählen ätherische Öle, darunter Bisabolol und Chamazulen, sowie Flavonoide wie Apigenin.
Ein wichtiger Unterschied zwischen einem einfachen Teeaufguss und konzentrierten Extrakten betrifft den Gehalt an ätherischen Ölen und Azulenen: Chamazulen entsteht hauptsächlich bei der Wasserdampfdestillation aus Proazulenen und ist im Teeaufguss nur in geringen Mengen vorhanden.[2] Die Zusammensetzung eines Aufgusses hängt zudem stark von der Qualität der verwendeten Droge und der Zubereitungsweise ab. Aussagen zur Wirksamkeit, die auf Extrakten beruhen, lassen sich daher nicht ohne Weiteres auf einfachen Aufgusstee übertragen.
Apigenin bindet in präklinischen Untersuchungen an Rezeptoren im Gehirn, die auch von bestimmten Beruhigungsmitteln angesprochen werden.[2] Ob dies beim Menschen nach dem Trinken von Kamillentee eine messbare entspannende Wirkung erzeugt, ist nicht gesichert und gilt derzeit als plausible Hypothese. Bisabolol und Chamazulen hemmen in Laborversuchen Entzündungsmediatoren; die klinische Relevanz dieser Befunde für den Teeaufguss beim Menschen ist begrenzt belegt. Eine krampflösende Wirkung auf die glatte Muskulatur des Darms ist präklinisch plausibel und wird in der Fachliteratur diskutiert.
Das Komitee für pflanzliche Arzneimittel (HMPC) der Europäischen Arzneimittelagentur (EMA) hat Kamillenblüten als traditionelles pflanzliches Arzneimittel anerkannt und entsprechende Monografien veröffentlicht, die Anwendungsgebiete, Dosierung und Qualitätsanforderungen beschreiben.[1][3] In Deutschland sind standardisierte Kamillenpräparate als Phytopharmaka zugelassen; das BfArM ist in Deutschland die zuständige Zulassungs- und Überwachungsbehörde für solche Arzneimittel.
| Wirkung / Anwendungsgebiet | Wirkstoffe / Mechanismus | Evidenzlage | Anwendungsform | Hinweise und Vorsichtsmaßnahmen |
|---|---|---|---|---|
| Leichte Magen-Darm-Beschwerden, Blähungen, Flatulenz | Bisabolol, Chamazulen (krampflösend, entzündungshemmend); Flavonoide | Traditionelle Anwendung anerkannt (HMPC-Monografie EMA); Kommission E positiv bewertet; klinische Evidenz begrenzt | Teeaufguss, 3 g Blüten auf 150 ml, bis zu 3 bis 4 Tassen täglich, zwischen den Mahlzeiten | Nicht länger als 1 bis 2 Wochen ohne ärztliche Rücksprache anwenden |
| Reizungen der Mundschleimhaut und des Rachens | Entzündungshemmende Inhaltsstoffe (Bisabolol, Chamazulen) | Traditionelle Anwendung anerkannt (HMPC-Monografie EMA) | Gurgellösung: abgekühlter, konzentrierter Aufguss | Nur bei leichten, vorübergehenden Beschwerden; bei anhaltenden Symptomen Arzt aufsuchen |
| Leichte entzündliche Erkrankungen der oberen Atemwege | Ätherische Öle (Bisabolol, Chamazulen), entzündungshemmend | Traditionelle Anwendung anerkannt (HMPC-Monografie EMA) | Inhalation: Dämpfe vorsichtig einatmen, ausreichend Abstand zum heißen Wasser | Nicht geeignet für Kinder; kontraindiziert bei Asthma oder Kamillenallergie; Verbrühungsgefahr beachten |
| Hautreizungen, kleine Wunden, leichte Hautentzündungen | Bisabolol, Chamazulen (entzündungshemmend, wundheilungsfördernd, präklinisch) | Traditionelle äußerliche Anwendung anerkannt (HMPC); klinische Daten begrenzt | Äußerlich als Umschlag oder Spülung | Nicht am oder im Auge anwenden; Infektionsrisiko durch nicht sterile Zubereitungen |
| Innere Unruhe, leichte Schlafprobleme | Apigenin bindet präklinisch an GABA-A-Rezeptoren (beruhigende Wirkung plausible Hypothese) | Wissenschaftliche Evidenz für Teeaufguss beim Menschen nicht gesichert; Extrakt-Studien nicht direkt übertragbar | Teeaufguss, bis zu 3 bis 4 Tassen täglich | Keine gesicherte klinische Wirksamkeit für Aufgusstee; ärztliche Abklärung bei anhaltenden Schlafstörungen |
| Allergische Reaktionen (Nebenwirkung) | Kreuzreaktion mit anderen Korbblütlern (Asteraceae) möglich | Einzelfallberichte; Anaphylaxie sehr selten | Alle Anwendungsformen | Bei bekannter Korbblütlerallergie meiden; bei Anzeichen schwerer Allergie sofort Notruf 112 wählen |
| Wechselwirkung mit Antikoagulanzien (z. B. Warfarin) | Mögliche Beeinflussung der Blutgerinnung; Mechanismus nicht gesichert | Nur Einzelfallberichte; wissenschaftlich nicht gesichert, aber nicht ausgeschlossen | Innerliche Anwendung | Bei regelmäßiger Medikamenteneinnahme vor Daueranwendung Hausarzt befragen; Meldung von Nebenwirkungen an BfArM möglich |
Welche Beschwerden kann Kamille lindern?
Kamille kann laut EMA-HMPC-Monografie bei leichten Magen-Darm-Beschwerden, Reizungen der Mundschleimhaut und leichten Atemwegserkrankungen eingesetzt werden. Bei anhaltenden oder starken Symptomen ist eine ärztliche Abklärung erforderlich.
Kamille kann eine Reihe von leichten, vorübergehenden Beschwerden lindern. Die HMPC-Monografie der EMA nennt als anerkannte traditionelle Anwendungsgebiete für innerlich angewendete Kamillenzubereitungen:
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Leichte krampfartige Magen-Darm-Beschwerden einschließlich Blähungen und Flatulenz
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Vorübergehende Reizzustände der Mundschleimhaut und des Rachens
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Leichte entzündliche Erkrankungen der oberen Atemwege, wenn Kamillentee als Inhalation oder Gurgellösung verwendet wird
Bei der Inhalation ist Vorsicht geboten: Heißes Wasser birgt Verbrühungsgefahr. Personen mit Asthma oder einer bekannten Kamillenallergie sollten Inhalationen meiden. Für Kinder ist diese Anwendungsform nicht geeignet.
Äußerlich angewendet, etwa als Umschlag oder Spülung, kann Kamille bei kleinen Wunden, Hautreizungen und leichten Entzündungen der Haut eingesetzt werden.
Eine Anwendung von Kamillenaufgüssen am oder im Auge wird nicht empfohlen. Nicht sterile Zubereitungen können das Infektionsrisiko erhöhen und Reizungen verursachen; Fachinformationen zugelassener Kamillenpräparate enthalten entsprechende Warnhinweise.
Darüber hinaus wird Kamillentee traditionell bei Schlafproblemen und innerer Unruhe eingesetzt. Die wissenschaftliche Evidenz für diese Anwendung beim Menschen ist begrenzt.
In Deutschland ist zwischen Arzneitee (als Arzneimittel zugelassen, mit erlaubten Indikationsangaben) und als Lebensmittel verkauftem Tee (ohne Heilanpreisung) zu unterscheiden. Die genannten Anwendungsgebiete gelten für zugelassene oder registrierte Arzneitees, nicht für Lebensmitteltees.
Kamille sollte bei leichten, vorübergehenden Beschwerden eingesetzt werden. Bei anhaltenden, starken oder unklaren Symptomen ist eine ärztliche Abklärung durch den Hausarzt notwendig, um ernsthafte Erkrankungen auszuschließen.
Was sagt die Wissenschaft zur Wirkung von Kamille?
Die wissenschaftliche Evidenz basiert überwiegend auf Extraktstudien und Tiermodellen, nicht auf einfachem Teeaufguss. Die EMA stuft die Anwendung als traditionelles pflanzliches Arzneimittel als plausibel ein, sieht aber weiteren Forschungsbedarf.
Die wissenschaftliche Evidenz zur Wirkung von Kamille ist je nach Anwendungsgebiet unterschiedlich stark ausgeprägt. Grundsätzlich gilt: Viele Studiendaten beziehen sich auf standardisierte Extrakte oder Kombinationspräparate, nicht auf einfachen Teeaufguss. Ergebnisse aus Extraktstudien lassen sich nicht direkt auf Aufgusstee übertragen, da der Wirkstoffgehalt erheblich variieren kann.
In Laborversuchen und Tiermodellen ist die Hemmung von Entzündungsenzymen wie Cyclooxygenase und Lipoxygenase durch Inhaltsstoffe der Kamille präklinisch plausibel.[2] Die klinische Relevanz dieser Befunde für den Teeaufguss beim Menschen bleibt unklar.
Für die Anwendung bei Magen-Darm-Beschwerden liegen klinische Studien vor, die Hinweise auf eine Wirksamkeit bei funktionellen Dyspepsien und Reizdarmsyndrom geben. Die Studienqualität, die Fallzahlen und die verwendeten Präparate (häufig Kombinationen) sind jedoch heterogen, sodass die Evidenz als begrenzt einzustufen ist. Die Kommission E des ehemaligen Bundesgesundheitsamts, deren Monografien in Deutschland als Referenz gelten, hat Kamillenblüten für die innerliche Anwendung bei Magen-Darm-Spasmen und entzündlichen Erkrankungen des Magen-Darm-Trakts positiv bewertet.[2]
Es gibt Hinweise aus klinischen Studien, dass standardisierte Kamillenextrakte bei längerer Einnahme Angstsymptome reduzieren können.[8][9] Diese Daten beziehen sich auf konzentrierte Extrakte, nicht auf Aufgusstee, und sind in ihrer Aussagekraft begrenzt.
Der HMPC-Assessment Report der EMA fasst die verfügbare pharmakologische und klinische Evidenz zusammen und kommt zu dem Schluss, dass die Anwendung als traditionelles pflanzliches Arzneimittel plausibel ist, der Bedarf an weiteren hochwertigen klinischen Studien jedoch fortbesteht.
Wann und wie sollte man Kamillentee anwenden?
Etwa 3 g getrocknete Kamillenblüten mit 150 ml kochendem Wasser aufgießen, 5 bis 10 Minuten abgedeckt ziehen lassen und bis zu 3 bis 4 Tassen täglich trinken. Bei akuten Beschwerden sollte die Anwendung nicht länger als 1 bis 2 Wochen ohne ärztliche Rücksprache erfolgen.
Kamillentee sollte bei leichten, vorübergehenden Beschwerden des Magen-Darm-Trakts oder der Atemwege angewendet werden. Für die Zubereitung als Arzneitee empfiehlt sich folgendes Vorgehen gemäß HMPC-Monografie:
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Dosierung: Etwa 3 g getrocknete Kamillenblüten (entspricht 1 bis 3 Teelöffeln) mit etwa 150 ml kochendem Wasser übergießen
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Ziehzeit: 5 bis 10 Minuten abgedeckt ziehen lassen, damit die ätherischen Öle nicht entweichen
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Häufigkeit: Bis zu 3 bis 4 Tassen täglich, vorzugsweise zwischen den Mahlzeiten bei Magen-Darm-Beschwerden
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Anwendungsdauer: Bei akuten Beschwerden in der Regel nicht länger als 1 bis 2 Wochen ohne ärztliche Rücksprache
Für die Anwendung als Inhalation bei Erkältungsbeschwerden können Kamillenblüten in heißem Wasser aufgebrüht und die Dämpfe vorsichtig eingeatmet werden. Dabei ist auf ausreichenden Abstand zum heißen Wasser zu achten, um Verbrühungen zu vermeiden. Personen mit Asthma oder Kamillenallergie sollten diese Anwendungsform meiden. Für Kinder ist die Inhalation nicht geeignet. Als Gurgellösung eignet sich ein abgekühlter, stärker konzentrierter Aufguss bei Halsschmerzen und leichten Entzündungen der Mundschleimhaut.
Bei Kindern unter 12 Jahren sollte die Anwendung grundsätzlich mit dem Kinderarzt abgesprochen werden, da für diese Altersgruppe laut HMPC-Monografie keine ausreichenden Daten vorliegen. Schwangere sollten ebenfalls vor der regelmäßigen Einnahme größerer Mengen Kamillentee ihren Arzt oder ihre Ärztin befragen, da hochdosierte Extrakte in der Schwangerschaft nicht ausreichend untersucht sind.
Nebenwirkungen und Vorsichtsmaßnahmen bei Kamillentee
Kamillentee ist bei bestimmungsgemäßem Gebrauch gut verträglich, kann aber bei Korbblütler-Allergie allergische Reaktionen auslösen. Bei gleichzeitiger Einnahme von Antikoagulanzien wie Warfarin ist ärztliche Rücksprache empfohlen.
Kamillentee gilt bei bestimmungsgemäßem Gebrauch als gut verträglich, kann jedoch in seltenen Fällen Nebenwirkungen verursachen, insbesondere bei Personen mit einer Allergie gegen Korbblütler (Asteraceae). Zu dieser Pflanzenfamilie gehören neben der Kamille auch Beifuß, Schafgarbe und Chrysanthemen. Wer auf diese Pflanzen allergisch reagiert, sollte Kamillenzubereitungen meiden, da Kreuzreaktionen möglich sind.
Mögliche Nebenwirkungen umfassen:
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Allergische Reaktionen: Hautausschlag, Juckreiz, in sehr seltenen Fällen schwere allergische Reaktionen (Anaphylaxie)
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Magen-Darm-Beschwerden: Bei sehr hohen Mengen kann es zu Übelkeit kommen
Eine Anwendung von Kamillenaufgüssen am oder im Auge wird nicht empfohlen, da nicht sterile Zubereitungen Reizungen und Infektionen verursachen können.[1]
Besondere Vorsicht ist geboten bei der gleichzeitigen Einnahme von Antikoagulanzien wie Warfarin. Hinweise auf eine mögliche Wechselwirkung beruhen auf Einzelfallberichten und sind wissenschaftlich nicht gesichert; eine Wechselwirkung kann jedoch nicht ausgeschlossen werden.[7] Personen, die regelmäßig Medikamente einnehmen, sollten vor der dauerhaften Anwendung von Kamillenpräparaten ihren Hausarzt befragen.
Unerwünschte Wirkungen, die im Zusammenhang mit Kamillenpräparaten auftreten, können in Deutschland dem BfArM gemeldet werden.[4][5] Bei leichten Beschwerden, die nach 1 bis 2 Wochen nicht abklingen, ist eine Vorstellung beim Hausarzt empfehlenswert. Bei plötzlich auftretenden, starken Beschwerden, Atemnot oder Anzeichen einer schweren allergischen Reaktion ist in Deutschland sofort der Notruf 112 zu wählen. Für dringende medizinische Fragen außerhalb der Sprechzeiten steht in Deutschland der ärztliche Bereitschaftsdienst unter der Nummer 116117 zur Verfügung.
Scientific References
- European Union herbal monograph on Matricaria recutita L., flos (erste Version).
- Final Assessment Report on Matricaria recutita L., flos and Matricaria recutita L., aetheroleum (erste Version).
- Matricariae flos – herbal medicinal product (Übersichtsseite).
- Meldeformular für Nebenwirkungen (UAW-Meldebogen).
- Nebenwirkungen von Arzneimitteln einfacher melden.
- Paediatric uses of herbal medicines – Overview of recommendations for herbal medicinal products in the paediatric population.
- Warfarin interaction with Matricaria chamomilla.
- Putative Antidepressant Effect of Chamomile (Matricaria chamomilla L.).
- An exploratory study of salivary cortisol changes during chamomile extract therapy of moderate to severe generalized anxiety disorder.
Frequently Asked Questions
Wie lange sollte man Kamillentee bei Magen-Darm-Beschwerden trinken?
Bei akuten Magen-Darm-Beschwerden empfiehlt die HMPC-Monografie eine Anwendungsdauer von in der Regel nicht länger als 1 bis 2 Wochen ohne ärztliche Rücksprache. Klingen die Beschwerden nicht ab, sollte ein Hausarzt aufgesucht werden.
Kann Kamillentee Wechselwirkungen mit Medikamenten haben?
Es gibt Hinweise auf mögliche Wechselwirkungen zwischen Kamille und Antikoagulanzien wie Warfarin, die auf Einzelfallberichten beruhen und wissenschaftlich nicht gesichert sind. Personen, die regelmäßig Medikamente einnehmen, sollten vor dauerhafter Anwendung ihren Hausarzt befragen.
Ist Kamillentee für Kinder und Schwangere geeignet?
Bei Kindern unter 12 Jahren sollte die Anwendung laut HMPC-Monografie grundsätzlich mit dem Kinderarzt abgesprochen werden, da ausreichende Daten fehlen. Schwangere sollten vor der regelmäßigen Einnahme größerer Mengen ebenfalls ärztlichen Rat einholen.
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