Mounjaro
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Mounjaro oder Ozempic Nebenwirkungen

Verfasst von
Bolt Med
Veröffentlicht
24.10.2026
Zuletzt aktualisiert
02.11.2026

Mounjaro oder Ozempic Nebenwirkungen: Wer beide Präparate vergleicht, stellt fest, dass Tirzepatid und Semaglutid ein ähnliches, aber nicht identisches Sicherheitsprofil aufweisen. Beide Wirkstoffe werden einmal wöchentlich injiziert und sind zentral von der Europäischen Kommission zugelassen. Magen-Darm-Beschwerden wie Übelkeit, Durchfall und Erbrechen stehen bei beiden im Vordergrund. Dennoch gibt es relevante Unterschiede, etwa beim Retinopathie-Risiko unter Semaglutid oder bei Gallenblasenereignissen unter Tirzepatid. Dieser Artikel erklärt, was die Fachinformationen dazu sagen und wann ärztlicher Rat nötig ist.

Zusammenfassung: Mounjaro und Ozempic teilen häufige Magen-Darm-Nebenwirkungen, unterscheiden sich aber in spezifischen Risiken wie Retinopathie-Verschlechterung unter Semaglutid und Gallenblasenereignissen unter Tirzepatid.

  • Beide Wirkstoffe sind GLP-1-Rezeptoragonisten; Tirzepatid (Mounjaro) aktiviert zusätzlich den GIP-Rezeptor und wirkt dual.
  • Häufigste Nebenwirkungen beider Präparate sind Übelkeit, Durchfall, Erbrechen, Verstopfung und Bauchschmerzen.
  • Ozempic-Fachinformation enthält spezifische Warnhinweise zu diabetischer Retinopathie und NAION; Mounjaro nennt Gallenblasenereignisse und Haarausfall.
  • Bei starken, anhaltenden Bauchschmerzen mit Ausstrahlung in den Rücken muss die Behandlung sofort unterbrochen und ärztlich abgeklärt werden.
  • Beide Präparate sind verschreibungspflichtig; die GKV übernimmt Kosten zur Gewichtsreduktion grundsätzlich nicht.
  • Bei gleichzeitiger Einnahme von Sulfonylharnstoffen oder Insulin steigt das Hypoglykämierisiko; eine Dosisanpassung kann erforderlich sein.

Wie wirken Mounjaro und Ozempic im Körper?

Ozempic aktiviert den GLP-1-Rezeptor, Mounjaro aktiviert zusätzlich den GIP-Rezeptor. Beide verlangsamen die Magenentleerung und stimulieren Insulin nur bei erhöhtem Blutzucker, was das Hypoglykämierisiko bei Monotherapie gering hält.

Mounjaro (Wirkstoff: Tirzepatid) und Ozempic (Wirkstoff: Semaglutid) greifen beide in die hormonelle Steuerung von Blutzucker und Appetit ein, tun dies jedoch über unterschiedliche Angriffspunkte. Ozempic ist ein GLP-1-Rezeptoragonist: Es ahmt das Darmhormon GLP-1 nach, das nach einer Mahlzeit ausgeschüttet wird, die Insulinfreisetzung anregt, die Glukagonsekretion hemmt und das Sättigungsgefühl im Gehirn verstärkt. Mounjaro hingegen aktiviert gleichzeitig zwei Rezeptoren, den GLP-1-Rezeptor und den GIP-Rezeptor (glukoseabhängiges insulinotropes Polypeptid). Diese duale Wirkweise unterscheidet Tirzepatid mechanistisch von einem reinen GLP-1-Agonisten; die klinische Bedeutung dieser Unterschiede ist Gegenstand laufender Forschung.

Bei beiden Wirkstoffen verlangsamt sich die Magenentleerung, was zu einem länger anhaltenden Sättigungsgefühl beiträgt. Die Insulinfreisetzung erfolgt glukoseabhängig, das heißt, sie wird nur dann stimuliert, wenn der Blutzucker erhöht ist. Dadurch ist das Risiko einer Unterzuckerung (Hypoglykämie) bei alleiniger Anwendung vergleichsweise gering. Bei gleichzeitiger Einnahme von Sulfonylharnstoffen oder Insulin steigt das Hypoglykämierisiko jedoch an; dies ist in Abschnitt 4.4 beider Fachinformationen ausdrücklich beschrieben. Beide Substanzen werden einmal wöchentlich subkutan injiziert und sind von der Europäischen Kommission auf Grundlage eines EMA-Gutachtens zentral zugelassen.[1][2] Die Fachinformationen sind über PharmNet.Bund abrufbar und bilden die verbindliche Grundlage für alle Angaben zu Wirkung und Sicherheit.

Nebenwirkung Häufigkeit Mounjaro (Tirzepatid) Häufigkeit Ozempic (Semaglutid) Schweregrad Empfehlung
Übelkeit Sehr häufig Sehr häufig Meist leicht bis mäßig Langsame Dosissteigerung gemäß Fachinformation; beim Arzt ansprechen
Durchfall, Erbrechen, Verstopfung, Bauchschmerzen Sehr häufig oder häufig Häufig (1 von 10 bis 1 von 100 Anwendern) Meist vorübergehend Bei anhaltendem Erbrechen oder Durchfall auf Dehydratation achten; ärztliche Abklärung
Akute Pankreatitis Gemeldet unter GLP-1-Agonisten Gemeldet unter GLP-1-Agonisten Schwerwiegend Bei starken, anhaltenden Bauchschmerzen mit Ausstrahlung in den Rücken: Behandlung sofort unterbrechen, ärztliche Abklärung
Gallenblasenereignisse (Cholelithiasis, Cholezystitis) Häufig (Fachinformation Abschnitt 4.8) Nicht gesondert hervorgehoben Potenziell schwerwiegend Bei Oberbauchschmerzen ärztliche Abklärung
Diabetische Retinopathie, Verschlechterung; NAION Nicht gesondert ausgewiesen Beschrieben in Fachinformation Abschnitt 4.4 Schwerwiegend Engmaschige Augenkontrolle; bei plötzlichem Sehverlust Behandlung beenden, sofort Augenarzt aufsuchen
Hypoglykämie (bei Kombination mit Sulfonylharnstoffen oder Insulin) Erhöhtes Risiko bei Kombination Erhöhtes Risiko bei Kombination Potenziell schwerwiegend Dosisanpassung der Begleitmedikation; bei Zittern, Schwitzen, Verwirrtheit sofort handeln
Anstieg der Herzfrequenz, Haarausfall, Reaktionen an der Injektionsstelle Beschrieben in Fachinformation (Herzfrequenz, Haarausfall, Injektionsstelle) Beschrieben in Fachinformation (Herzfrequenz, Injektionsstelle) Meist leicht Beim nächsten Arzttermin ansprechen; bei starken Reaktionen frühzeitig melden

Welche Nebenwirkungen können bei beiden Mitteln auftreten?

Magen-Darm-Beschwerden wie Übelkeit, Durchfall und Erbrechen sind bei beiden Präparaten am häufigsten und meist vorübergehend. Akute Pankreatitis, Reaktionen an der Injektionsstelle und ein Anstieg der Herzfrequenz wurden ebenfalls berichtet.

Sowohl Mounjaro als auch Ozempic verursachen am häufigsten Beschwerden im Magen-Darm-Trakt. Die genauen Häufigkeitseinstufungen unterscheiden sich jedoch zwischen den beiden Präparaten gemäß den jeweiligen Fachinformationen (Abschnitt 4.8).

Für Mounjaro (Tirzepatid) gelten Übelkeit, Durchfall, Erbrechen, Verstopfung und Bauchschmerzen als sehr häufige oder häufige Nebenwirkungen.[1][4] Für Ozempic (Semaglutid) ist Übelkeit als sehr häufig eingestuft; Erbrechen, Verstopfation, Bauchschmerzen und Blähungen werden als häufig (bei 1 von 10 bis 1 von 100 Anwendern) eingeordnet.[2][5] Verminderter Appetit tritt bei beiden Präparaten auf.

Diese Beschwerden sind in der Regel vorübergehend und klingen bei den meisten Betroffenen nach einigen Wochen ab, wenn sich der Körper an die Substanz gewöhnt hat. Eine langsame Dosissteigerung, wie sie in den jeweiligen Fachinformationen vorgesehen ist, kann helfen, die Verträglichkeit zu verbessern.

Darüber hinaus wurden bei beiden Wirkstoffen Reaktionen an der Injektionsstelle (Rötung, Juckreiz, Schwellung) sowie Schwindel berichtet. Für Tirzepatid nennt die Fachinformation außerdem Gallenblasenereignisse (Cholelithiasis, Cholezystitis), Haarausfall und einen Anstieg der Herzfrequenz als mögliche Nebenwirkungen.[1][4] Ein Anstieg der Herzfrequenz ist auch für Semaglutid beschrieben.

Akute Pankreatitis wurde unter GLP-1-Rezeptoragonisten gemeldet.[1][2] Bei Verdacht auf eine Pankreatitis, erkennbar an anhaltenden, starken Bauchschmerzen, die in den Rücken ausstrahlen können, sollte die Behandlung mit Mounjaro oder Ozempic sofort unterbrochen und ärztlich abgeklärt werden.

Da beide Wirkstoffe die Magenentleerung verlangsamen, besteht vor geplanten Operationen oder Eingriffen unter Vollnarkose oder tiefer Sedierung ein erhöhtes Aspirationsrisiko. Betroffene sollten ihren Arzt oder ihre Ärztin sowie das Anästhesieteam rechtzeitig über die laufende Behandlung informieren.

Bei gleichzeitiger Einnahme von Sulfonylharnstoffen oder Insulin ist das Risiko einer Hypoglykämie erhöht; in diesen Fällen kann eine Dosisanpassung der Begleitmedikation erforderlich sein.

Unerwünschte Arzneimittelwirkungen können in Deutschland dem BfArM gemeldet werden, das für die Pharmakovigilanz dieser Wirkstoffe zuständig ist.

Unterscheiden sich die Risiken von Mounjaro und Ozempic?

Ozempic trägt laut Fachinformation ein spezifisches Risiko für Retinopathie-Verschlechterung und NAION; Mounjaro nennt Gallenblasenereignisse und Haarausfall. Ein direkter Vergleich der Risikoprofile ist aufgrund unterschiedlicher Studiendesigns nur eingeschränkt möglich.

Das Nebenwirkungsprofil von Mounjaro und Ozempic überschneidet sich erheblich, weist aber in einigen Punkten Unterschiede auf, die sich aus den jeweiligen Fachinformationen ergeben.

Für Ozempic (Semaglutid) ist in der Fachinformation (Abschnitt 4.4) ein Risiko der Verschlechterung einer diabetischen Retinopathie beschrieben. Dieses Risiko betrifft insbesondere Patientinnen und Patienten mit bereits bestehender Retinopathie, die gleichzeitig Insulin erhalten, und wird mit einer raschen Blutzuckersenkung in Zusammenhang gebracht. Betroffene sollten daher engmaschig ophthalmologisch überwacht werden. Darüber hinaus enthält die Fachinformation von Ozempic (Abschnitt 4.4) einen Sicherheitshinweis zu nicht-arteriitischer anteriorer ischämischer Optikusneuropathie (NAION): Bei plötzlichem Sehverlust auf einem Auge sollte die Behandlung beendet und umgehend eine augenärztliche Abklärung erfolgen.

Für Mounjaro (Tirzepatid) nennt die Fachinformation (Abschnitt 4.8) neben den gastrointestinalen Ereignissen ausdrücklich Gallenblasenereignisse (Cholelithiasis, Cholezystitis) und Haarausfall als mögliche Nebenwirkungen.

Beide Präparate enthalten in den deutschen Fachinformationen Hinweise zu einem in Tierstudien beobachteten Risiko für Schilddrüsentumoren. Eine kausale Bedeutung beim Menschen ist bislang nicht belegt. Konkrete Kontraindikationen aufgrund einer persönlichen oder familiären Vorgeschichte von medullärem Schilddrüsenkarzinom oder multipler endokriner Neoplasie Typ 2 sind in den deutschen Fachinformationen nicht ausgewiesen; Patientinnen und Patienten mit entsprechenden Vorerkrankungen sollten dies jedoch mit ihrer Ärztin oder ihrem Arzt besprechen.

Ein direkter Vergleich der Risikoprofile beider Substanzen ist auf Basis der verfügbaren Zulassungsdaten nur eingeschränkt möglich, da die Studiendesigns und Vergleichsgruppen unterschiedlich waren. Welches Präparat für eine bestimmte Person geeignet ist, hängt von individuellen Faktoren ab und muss ärztlich beurteilt werden. Eine Rangfolge oder Empfehlung eines Mittels gegenüber dem anderen lässt sich aus den vorliegenden Daten nicht ableiten.

Wann sollte man bei Beschwerden ärztlichen Rat suchen?

Starke, anhaltende Bauchschmerzen, plötzlicher Sehverlust, schwere allergische Reaktionen oder Zeichen einer Dehydratation erfordern sofortige ärztliche Abklärung. Bei Notfällen ist der Notruf 112, bei dringenden Fragen der Bereitschaftsdienst 116117 zu kontaktieren.

Bei anhaltenden oder schweren Beschwerden unter Mounjaro oder Ozempic sollte ohne Verzögerung ärztlicher Rat eingeholt werden. Leichte Übelkeit oder vorübergehende Magen-Darm-Beschwerden zu Beginn der Behandlung sind häufig und kein unmittelbarer Grund zur Sorge, sollten aber beim nächsten Arzttermin angesprochen werden.

Folgende Warnsignale erfordern eine sofortige Abklärung:

  • Starke, anhaltende Bauchschmerzen, die in den Rücken ausstrahlen können (möglicher Hinweis auf eine Pankreatitis): Behandlung sofort unterbrechen und ärztlich abklären lassen.

  • Schwere allergische Reaktionen: Atemnot, Schwellung von Gesicht, Lippen oder Zunge, Hautausschlag.

  • Zeichen einer Dehydratation durch anhaltendes Erbrechen oder Durchfall: Schwindel, starkes Durstgefühl, verminderter Urinausfluss.

  • Plötzlicher Sehverlust auf einem Auge oder Sehveränderungen bei bekannter diabetischer Augenerkrankung.

  • Symptome einer Unterzuckerung (Zittern, Schwitzen, Verwirrtheit), insbesondere bei gleichzeitiger Einnahme von Sulfonylharnstoffen oder Insulin.

Bei einem medizinischen Notfall, etwa bei Bewusstlosigkeit oder schwerem allergischem Schock, ist der Notruf 112 zu wählen. Für dringende ärztliche Fragen außerhalb der Praxisöffnungszeiten steht in Deutschland der ärztliche Bereitschaftsdienst unter der Rufnummer 116117 zur Verfügung. Für alle anderen Fragen zu Verträglichkeit, Dosisanpassung oder Wechselwirkungen ist der Hausarzt oder die behandelnde Fachärztin die erste Anlaufstelle.

Für wen sind diese Medikamente laut Zulassung geeignet?

Beide Präparate sind zur Behandlung von Typ-2-Diabetes bei Erwachsenen zugelassen; Mounjaro zusätzlich für Kinder ab 10 Jahren und zur Gewichtsreduktion bei Adipositas. Schwangerschaft, Stillzeit und schwere Magen-Darm-Erkrankungen gelten als besondere Vorsichtsindikationen.

Ozempic ist in Deutschland zur Behandlung des Typ-2-Diabetes mellitus bei Erwachsenen zugelassen, wenn Diät und Bewegung allein nicht ausreichen.[2][3] Mounjaro ist ebenfalls zur Behandlung des Typ-2-Diabetes mellitus bei Erwachsenen zugelassen; darüber hinaus besteht in Deutschland eine Zulassung für Kinder und Jugendliche ab 10 Jahren mit Typ-2-Diabetes (gemäß Abschnitt 4.1 der Fachinformation). Zusätzlich verfügt Mounjaro über eine Zulassung zur Gewichtsreduktion und Gewichtsstabilisierung bei Erwachsenen mit Adipositas (BMI ab 30 kg/m2) oder Übergewicht (BMI ab 27 kg/m2) mit mindestens einer gewichtsbedingten Begleiterkrankung. Beide Zulassungen wurden von der Europäischen Kommission auf Grundlage eines EMA-Gutachtens erteilt.

Für bestimmte Personengruppen gelten laut Fachinformation besondere Vorsichtsmaßnahmen:

  • Schwangerschaft und Stillzeit: Beide Wirkstoffe sind in der Schwangerschaft und Stillzeit nicht empfohlen. Frauen im gebärfähigen Alter sollten während der Behandlung eine zuverlässige Verhütungsmethode anwenden.

  • Schwere Magen-Darm-Erkrankungen: Bei schwerer Gastroparese ist Semaglutid laut Fachinformation nicht empfohlen (Abschnitt 4.4); für Tirzepatid ist ebenfalls besondere Vorsicht geboten.

  • Schilddrüsenerkrankungen: Patientinnen und Patienten mit einer persönlichen oder familiären Vorgeschichte von medullärem Schilddrüsenkarzinom oder multipler endokriner Neoplasie Typ 2 sollten dies vor Behandlungsbeginn mit ihrer Ärztin oder ihrem Arzt besprechen, da in Tierstudien ein Risiko für Schilddrüsentumoren beobachtet wurde.

In Deutschland werden beide Präparate als verschreibungspflichtige Arzneimittel ausgestellt. Die gesetzlichen Krankenkassen (GKV) übernehmen die Kosten für Arzneimittel zur Gewichtsreduktion in Deutschland grundsätzlich nicht, da diese nach Paragraf 34 SGB V als Lifestyle-Arzneimittel eingestuft sind; die Versorgung erfolgt in diesen Fällen über ein Privatrezept auf eigene Kosten. Die Verordnung und Beurteilung der individuellen Eignung obliegt ausschließlich der behandelnden Ärztin oder dem behandelnden Arzt.

Wissenschaftliche Quellen

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Häufig gestellte Fragen

Haben Mounjaro und Ozempic die gleichen Nebenwirkungen?

Beide Präparate verursachen vor allem Magen-Darm-Beschwerden wie Übelkeit, Durchfall und Erbrechen. Es gibt jedoch Unterschiede: Ozempic ist mit einem Risiko für Retinopathie-Verschlechterung verbunden, während Mounjaro häufiger Gallenblasenereignisse und Haarausfall nennt.

Wann muss ich bei der Einnahme von Mounjaro oder Ozempic sofort zum Arzt?

Sofort ärztliche Hilfe ist nötig bei starken, anhaltenden Bauchschmerzen mit Ausstrahlung in den Rücken, plötzlichem Sehverlust, schweren allergischen Reaktionen oder Zeichen einer Dehydratation. Bei Notfällen gilt der Notruf 112.

Übernimmt die Krankenkasse die Kosten für Mounjaro oder Ozempic?

Für die zugelassene Indikation Typ-2-Diabetes können gesetzliche Krankenkassen die Kosten übernehmen. Für die Anwendung zur Gewichtsreduktion werden die Kosten von der GKV grundsätzlich nicht erstattet, da diese Arzneimittel nach Paragraf 34 SGB V als Lifestyle-Arzneimittel eingestuft sind.


Redaktionelle Hinweise

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